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Beschäftigungsbarometer Kanton St.Gallen

3. Quartal 2016

Beschäftigungszunahme im Vergleich zum Vorjahresquartal, sowohl in Industrie und Gewerbe wie bei den Dienstleistungen.

Tabellen

Kennzahlentabelle 3. Quartal 2016

Kennzahlentabelle 3. Quartal 2016

Basiszahlen Beschäftigungsbarometer

  

Kommentare zur Tabelle

Beschäftigungszunahme 

  • Das Beschäftigungsvolumen per Ende des 3. Quartals 2016 ist im Vorjahresvergleich (3. Quartal 2015) gewachsen (+1.8%). Sowohl der Dienstleistungssektor wie Industrie und Gewerbe verzeichnen Zuwachs. 
     

Beschäftigungsaussichten stehen auf "Bestand halten"

  • Der Indikator für die Beschäftigungsaussichten der Unternehmen weist gesamtwirtschaftlich und nach Sektoren einen Wert von eins bzw. leicht darüber auf. Eins steht für "im Durchschnitt den Beschäftigungsbestand halten".
     

Sechs von zehn personalsuchenden Unternehmen mit Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von hochqualifiziertem Personal

  • Bei den im Verlauf des 3. Quartals 2016 erfolgten Personalrekrutierungen meldeten zwischen 62 und 64 Prozent der personalsuchenden Unternehmen Schwierigkeiten beim Finden von hochqualifiziertem Personal. Als hochqualifiziert gilt das Personal, welches über einen Hochschulabschluss oder einen Abschluss der höheren Berufsbildung verfügt. 

Zeitreihen zur Beschäftigungsentwicklung

Medienmitteilung des Bundesamtes für Statistik zur gesamtschweizerischen Situation

Medienmitteilung des Bundesamtes für Statistik zur gesamtschweizerischen Situation

PDF-Datei Beschbarom-CH-3Q-2016.pdf (371 kB, PDF)   01.12.2016

Methodisches zum Beschäftigungsbarometer

Der Beschäftigungsbarometer basisert auf der vierteljährlichen Beschäftigungsstatistik BESTA

Die aktuelle BESTA

  • Die BESTA ist eine vierteljährliche Erhebung des Bundesamtes für Statistik bei einer Stichprobe aus dem Gesamt der Betriebe des 2. und 3. Wirtschaftssektors. Die aktuelle Stichprobe besteht aus rund 65'000 Betrieben. Das sind rund 11 Prozent aller Betriebe. Sie repräsentieren rund 45 Prozent der Gesamtbeschäftigung. Die Stichprobe ist nach Wirtschaftsabteilungen, Grossregionen und Betriebsgrössen geschichtet. Die Stichprobe des Kantons St.Gallen wurde ab dem 3. Quartal 2001 gezielt erhöht (auf rund 3900 Betriebe), um repräsentative Ergebnisse auch auf Kantonsebene zu erhalten.

  • Die hochgerechneten Ergebnisse der Besta unterliegen einem Stichprobenfehler. Für den Kanton St.Gallen befindet sich beispielsweise der wahre Wert der Gesamtbeschäftigung mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent im Bereich von rund +- 2 Prozent der hochgerechneten Zahl. Weil der Stichprobenfehler im Zeitverlauf relativ konstant sein dürfte, besitzen die Informationen über die Veränderungsraten eine grössere Realitätsnähe als die hochgerechneten absoluten Zahlen zur Beschäftigung.

  • Per 2. Quartal 2015 wurden die BESTA-Stichprobe an der Grundgesamtheit gemäss Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) ausgerichtet. Damit werden nun auch Mikrobetriebe mit weniger als 20 Arbeitsstunden pro Woche und kleine Beschäftigungsverhältnisse mit weniger als 6 Arbeitsstunden pro Woche gezählt. Das erfasste Beschäftigungsvolumen steigt damit stark an. Die Zeitreihe zurück bis 1991 wurde vorerst mit einem einfachen Indexverfahren provisorisch revidiert. Die Revisionsarbeiten sind (Stand Mai 2016) noch im Gang.

Geschichte der BESTA

  • Die regelmässige Erfassung der Beschäftigten in den wichtigsten Branchen der Schweizer Wirtschaft erfolgt in der Schweiz seit 1921. 1925 wurde der vierteljährliche Erhebungsrhythmus eingeführt.

  • Bis 1939 wurden die volkswirtschaftlich relevantesten Wirtschaftszweige von Industrie und Gewerbe erfasst. Ab 1939 wurden alle Branchen des 2. Sektors berücksichtigt, seit 1961 auch der 3. Sektor.

 

Gegenstand der Erhebung

  • Berücksichtigt sind alle Beschäftigten von Betrieben, inkl. im Betrieb mitarbeitende Inhaber, Lehrlinge und Aussendienstmitarbeitende. Nicht berücksichtigt sind Heimarbeiter, Selbständigerwerbende ohne Betrieb sowie Angestellte von Privathaushalten.


 

  • Anzahl Beschäftigte am Quartalsende nach Geschlecht und Beschäftigungsgrad. Ab dem 1. Quartal 2011 werden alle Beschäftigten erfasst, für die AHV-Beiträge entrichtet werden. Für die früheren Jahre wurden die Kleinstbeschäftigungen (< 6 Arbeitsstunden pro Woche) geschätzt.

 

  • Erfahrungen der Betriebe bei der Personalrekrutierung, differenziert nach gesuchtem Qualifikationsniveau (neu ab 1. Quartal 2004). Vorher wurde nach Mangel und Überfluss an Personal gefragt.


 

  • Voraussichtliche Anzahl Beschäftigter im nächsten Quartal (neu: ab 1. Quartal 2004). Ersetzt die Frage nach der Einschätzung der Beschäftigungsaussichten für das kommende Quartal aus Sicht der Betriebe.


 

  • von den Betrieben gemeldete offene Stellen

 

 

Publizierte Ergebnisse auf gesamtschweizerischer Ebene

  • Beschäftigung nach Beschäftigungsgrad, Geschlecht und Wirtschaftsabteilungen gemäss Wirtschaftszweigsystematik NOGA (Die Umrechung von Teilzeitstellen auf Vollzeitäquivalente erfolgt mittels den vom BFS auf der Basis der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung SAKE berechneten durchschnittlichen Beschäftigungsgraden.)

  • Einschätzungen der Betriebe

  • offene Stellen nach Wirtschaftszweigen.

 

 

Publizierte Ergebnisse auf Ebene Kanton St.Gallen

  • Beschäftigte nach Wirtschaftssektoren, Beschäftigungsgrad und Geschlecht. (Die Umrechung von Teilzeitstellen auf Vollzeitäquivalente erfolgt mittels den vom BFS auf der Basis der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung SAKE berechneten durchschnittlichen Beschäftigungsgraden.)

  • Erfahrungen der Betriebe bei der Personalrekrutierung.

  • Einschätzung der Beschäftigungsveränderung im nächsten Quartal.

  • offene Stellen (indexiert)

 

Methodische Hintergrundinformationen des Bundesamtes für Statistik zur BESTA

Ausserhalb des Statistikportals verfügbar

Gesamtschweizerischer Beschäftigungsbarometer des Bundesamtes für Statistik
PDF-Datei Medienmitteilung des Bundesamtes für Statistik zum 2. Quartal 2016 (333 kB, PDF)   30.08.2016

 

 

 

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