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Löhne

Das Ostschweizer Lohnniveau liegt etwas unter dem schweizerischen Durchschnitt. Auf kantonaler Ebene sind derzeit keine repräsentativen Lohnstatistiken verfügbar.

Lohnrechner

Statistische Schätzung des Lohnes in Abhängigkeit von lohnbeeinflussenden Merkmalen, geographisch differenziert nach Grossregionen

Methodisches

Traue keiner Statistik, deren Konstruktion Du nicht kennst!

Ein Blick in die Konstruktionspläne kann sich deshalb lohnen.

Datenerhebungen

Schweizerische Lohnstrukturerhebung

Erhebungskonzept

Die Lohnstrukturerhebung wird alle zwei Jahre im Oktober vom Bundesamt für Statistik durchgeführt und basiert auf einem schriftlichen Fragebogen. Im Jahr 2010 wurde die Stichprobenerhebung bei rund 49'000 privaten und öffentlichen Unternehmen mit insgesamt 1,9 Millionen Lohnbeziehenden durchgeführt. Die Teilnahme an der Erhebung ist obligatorisch.

Für die Erhebungen der Jahre 2002 und 2004 hat der Kanton St.Gallen eine Aufstockung der kantonalen Stichprobe veranlasst.

 

Befragungsgesamtheit

Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung umfasst unselbständig Arbeitnehmende aus Unternehmen aller Grössenklassen und sämtlicher Branchen des 2. und 3. Sektors (plus Gartenbau und Forstwirtschaft) gemäss dem Inlandkonzept. Seit Beginn (1994) werden die Lohnangaben der Bundesverwaltung und ihrer Betriebe ebenfalls erhoben. Seit 1998 liegen auch Lohnangaben über die kantonale öffentliche Verwaltung vor und seit 2006 die Löhne in den Gemeinden.

Folgende Arbeitnehmendenkategorien werden nicht berücksichtigt: Lernende, Praktikantinnen und Praktikanten, Heimarbeitende, ausschliesslich auf Provisionsbasis Entlöhnte, Personen, deren berufliche Aktivitäten grösstenteils im Ausland stattfinden, all jene, deren Lohn im Verhältnis zu ihrem Beschäftigungsgrad reduziert ist (z.B. SUVA, IV etc.), und Arbeitnehmende von Unternehmen mit weniger als 3 Angestellten.

 

Qualität der statistischen Informationen

Die Erhebung basiert auf einem zweistufigen Stichprobenverfahren mit den Unternehmen und den Arbeitnehmenden als Ebenen. Auswahlgrundlage für die Unternehmen ist das Betriebs- und Unternehmensregister. Die Unternehmen werden in 3 Grössenklassen eingeteilt (weniger als 20 Arbeitnehmende, 20 – 49, 50 und mehr)

Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, müssen die Daten immer gewichtet ausgewertet werden, um unverzerrte Aussagen machen zu können. Dazu gibt es eine personen- und eine stellenbezogene Gewichtungsvariable.

 

Aussagekraft

Die Lohnstrukturerhebung ermöglicht eine Beschreibung der Schweizer Lohnlandschaft auf der Basis repräsentativer Daten für sämtliche Wirtschaftszweige (ausser der Landwirtschaft).

Eine begrenzte Anzahl von repräsentativen Informationen kann auf Ebene der Schweizerischen Grossregionen gemacht werden.

Für die Erhebung des Jahres 2002 und 2004 können für den Kanton St.Gallen auch kantonale Informationen auf dem Präzisionsniveau der Grossregionen generiert werden, da die kantonale Stichprobe aufgestockt wurde.

Definitionen

Schweizerische Lohnstrukturerhebung

Indikator "Standardisierter monatlicher Bruttolohn"

Um den Vergleich zwischen Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten zu ermöglichen, werden die erhobenen Beträge (inkl. Sozialabgaben) auf standardisierte Monatslöhne umgerechnet, das heisst auf eine einheitliche Arbeitszeit von 4 1/3 Wochen zu 40 Stunden.

Berücksichtigte Lohnkomponenten sind: Bruttolohn im Monat Oktober (inkl. Arbeitnehmerbeiträge an die Sozialversicherung, Naturalleistungen, regelmässig ausbezahlte Prämien-, Umsatz- oder Provisionsanteile), Entschädigung für Schicht-, Nacht- und Sonntagsarbeit, 1/12 des 13. Monatslohns und 1/12 der jährlichen Sonderzahlungen (Boni). Nicht berücksichtigt werden Familien- und Kinderzulagen.

 

Medianwert (Zentralwert)

Der Median- oder Zentralwert bezeichnet den Wert, der die registrierten Löhne in zwei gleich grosse Hälften teilt: 50% liegen darüber, 50% darunter. Der Median ist im Gegensatz zum arithmetischen Mittelwert robuster gegen extrem hohe oder extrem tiefe Werte. Als Basis bei der Berechnung von Durchschnittslöhnen wird der Median verwendet.

 

 

 

 

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