Accesskeys

Indikatoren Wohnbevölkerung: Bevölkerungsentwicklung

Kommentar

Gemäss dem kantonalen und gesamtschweizerischen Bevölkerungsszenario "Trend" wird sich auch in den Jahren ab 2017 die Bevölkerungszunahme der vorangegangenen Jahrzehnte fortsetzen. Allerdings weist der Kanton St.Gallen eine weniger starke Zunahme auf als auf Ebene Schweiz. Bis 2040 wächst die ständige St.Galler Bevölkerung gemäss kantonalem Szenario auf knapp 580'000 Personen.
Niedrigere Annahmen vor allem zur Nettozuwanderung und zur Fruchtbarkeit bremsen in den tiefen Szenarien die Bevölkerungentwicklung deutlich ab. Gemäss tiefem kantonalem Szenario würde bis ins Jahr 2040 noch ein Bevölkerungswachstum auf gut 545'000 Einwohnerinnen und Einwohner resultieren.
Im hohen kantonalen Szenario kommt es aufgrund höherer Annahmen zur Nettozuwanderung und zur Fruchtbarkeit hingegen zu einem sehr viel stärkeren Bevölkerungswachstum auf gut 615'000 Personen im Jahr 2040.

Bedeutung des Indikators

Bedeutung des Indikators

Die ständige Bevölkerung umfasst den Personenkreis, der mit einer längerfristigen Perspektive in einer Gebietseinheit Hauptwohnsitz genommen hat, dort primär steuerpflichtig ist und die politischen Rechte in Anspruch nehmen kann. Ob ein Mitglied der ständigen Wohnbevölkerung effektiv den Lebensmittelpunkt in seiner Hauptwohnsitzgemeinde hat, bleibt offen. Es gibt Personen der ständigen Wohnbevölkerung, deren Lebensmittelpunkt sich an einem Nebenwohnsitz befindet.
Die ständige Bevölkerung umfasst den Personenkreis, der mit einer längerfristigen Perspektive in einer Gebietseinheit Hauptwohnsitz genommen hat, dort primär steuerpflichtig ist und die politischen Rechte in Anspruch nehmen kann. Ob ein Mitglied der ständigen Wohnbevölkerung effektiv den Lebensmittelpunkt in seiner Hauptwohnsitzgemeinde hat, bleibt offen. Es gibt Personen der ständigen Wohnbevölkerung, deren Lebensmittelpunkt sich an einem Nebenwohnsitz befindet.
Das regionalisierte Bevölkerungsszenario "Trend" zum Kanton St.Gallen schreibt im Hinblick auf Wanderung, Fruchtbarkeit und Sterblichkeit die in den letzten Jahren beobachteten Trends in die Zukunft fort.
Das regionalisierte Bevölkerungsszenario "Hoch" geht im Vergleich zum Trendszenario von einer höheren Nettozuwanderung, einer höheren Fruchtbarkeit und einer höheren Lebenserwartung aus.
Das regionalisierte Bevölkerungsszenario "Tief" geht im Vergleich zum Trendszenario hingegen von einer tieferen Nettozuwanderung, einer tieferen Fruchtbarkeit und einer niedrigeren Lebenserwartung aus.

Berechnung des Indikators

Berechnung des Indikators

Beobachtungswerte ESPOP/STATPOP, ab 2015 Werte gemäss Bevölkerungsszenarien.
Es wird die ständige Wohnbevölkerung am Hauptwohnsitz berücksichtigt. Personen mit Nebenwohnsitz und ausländische Personen mit Kurzaufenthaltsbewilligungen oder im Asylverfahren gehören nicht dazu. Die Bevölkerungsszenarien der Fachstelle für Statistik stellen im Wesentlichen Regionalisierungen der kantonalen Bevölkerungsszenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) dar. Es werden drei Szenarien berechnet: "Trend", "Hoch" und "Tief". Die Ergebnisse aus den kantonalen Bevölkerungsszenarien des BFS (AR-00-2015, BR-00-2015 und CR-00-2015) zu den Bevölkerungsbewegungen werden eins zu eins als Vorgabe für die Regionalisierung übernommen. Hierzu zählen die Geburten- und Sterbezahlen sowie das Wanderungsvolumen. Die Leistung der regionalisierten Bevölkerungsszenarien besteht vor allem darin, die von den BFS-Szenarien vorgegebenen gesamtkantonalen Entwicklungen zur Bevölkerungsbewegung unter Beachtung der lokalen Besonderheiten kleinräumig herunterzubrechen.

 

Nächste Aktualisierung bis spätestens: 15.12.2018

Verantwortlich für den Inhalt

Fachstelle für Statistik Kanton St. Gallen

Portrait
Ansprechperson: Dipl.-Volkswirt Lutz Benson
Funktion: Stellvertreter Stellenleiter
 

Adresse: Davidstrasse 35
9001 St. Gallen
Telefon: 058 229 22 58

Servicespalte