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Beschäftigungsbarometer Kanton St.Gallen

1. Quartal 2018

Deutlicher Beschäftigungsanstieg bei Industrie und Gewerbe.

Tabellen

Kennzahlentabelle 1. Quartal 2018

Kennzahlentabelle 1. Quartal 2018

Basiszahlen Beschäftigungsbarometer

  

Kommentare zur Tabelle

Beschäftigungszunahme 

  • Das Niveau des Beschäftigungsvolumens im Kanton St.Gallen per Ende des 1. Quartals 2018 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal (1. Quartal 2017) um 0,6 Prozent. Die Zunahme erfolgte ausschliesslich in Industrie und Gewerbe (+1,9%).
     

Beschäftigungsaussichten sprechen für weitere Beschäftigungszunahme

  • Der Indikator für die Beschäftigungsaussichten der Unternehmen weist gesamtwirtschaftlich und nach Sektoren auf eine leichte Beschäftigungszunahme hin, am deutlichsten im zweiten Sektor (Industrie und Gewerbe). ("1" steht für Beschäftigung halten.)

 

Seit 10 Jahren nie mehr so viele offene Stellen 

  • Ende März 2018 berichteten die Unternehmen über rund 5500 offene Stellen. Letztmals waren 2008, kurz vor der Finanzkrise, soviele gemeldet gewesen.

Drei von vier personalsuchenden Unternehmen mit Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von hochqualifiziertem Personal

  • Bei den im Verlauf des 1. Quartals 2018 erfolgten Personalrekrutierungen meldeten rund drei von vier der personalsuchenden Unternehmen Schwierigkeiten beim Finden von hochqualifiziertem Personal. Dies sind etwas mehr als vor einem Jahr. Als hochqualifiziert gilt das Personal, welches über einen Hochschulabschluss oder einen Abschluss der höheren Berufsbildung verfügt. Auch beim Personal mit Berufslehrabschluss erhöhte sich der Anteil der Unternehmen mit Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung.

Zeitreihen zur Beschäftigungsentwicklung

Methodisches zum Beschäftigungsbarometer

Der Beschäftigungsbarometer basisert auf der vierteljährlichen Beschäftigungsstatistik BESTA

Die aktuelle BESTA

  • Die BESTA ist eine vierteljährliche Erhebung des Bundesamtes für Statistik bei einer Stichprobe aus dem Gesamt der Betriebe des 2. und 3. Wirtschaftssektors. Die aktuelle Stichprobe besteht aus rund 65'000 Betrieben. Das sind rund 11 Prozent aller Betriebe. Sie repräsentieren rund 45 Prozent der Gesamtbeschäftigung. Die Stichprobe ist nach Wirtschaftsabteilungen, Grossregionen und Betriebsgrössen geschichtet. Die Stichprobe des Kantons St.Gallen wurde ab dem 3. Quartal 2001 gezielt erhöht (auf rund 3900 Betriebe), um repräsentative Ergebnisse auch auf Kantonsebene zu erhalten.

  • Die hochgerechneten Ergebnisse der Besta unterliegen einem Stichprobenfehler. Für den Kanton St.Gallen befindet sich beispielsweise der wahre Wert der Gesamtbeschäftigung mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent im Bereich von rund +- 2 Prozent der hochgerechneten Zahl. Weil der Stichprobenfehler im Zeitverlauf relativ konstant sein dürfte, besitzen die Informationen über die Veränderungsraten eine grössere Realitätsnähe als die hochgerechneten absoluten Zahlen zur Beschäftigung.

  • Per 2. Quartal 2015 wurden die BESTA-Stichprobe an der Grundgesamtheit gemäss Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) ausgerichtet. Damit werden nun auch Mikrobetriebe mit weniger als 20 Arbeitsstunden pro Woche und kleine Beschäftigungsverhältnisse mit weniger als 6 Arbeitsstunden pro Woche gezählt. Das erfasste Beschäftigungsvolumen steigt damit stark an. Die Zeitreihe zurück bis 1991 wurde mit einem einfachen Indexverfahren revidiert.

Geschichte der BESTA

  • Die regelmässige Erfassung der Beschäftigten in den wichtigsten Branchen der Schweizer Wirtschaft erfolgt in der Schweiz seit 1921. 1925 wurde der vierteljährliche Erhebungsrhythmus eingeführt.

  • Bis 1939 wurden die volkswirtschaftlich relevantesten Wirtschaftszweige von Industrie und Gewerbe erfasst. Ab 1939 wurden alle Branchen des 2. Sektors berücksichtigt, seit 1961 auch der 3. Sektor.

 

Gegenstand der Erhebung

  • Berücksichtigt sind alle Beschäftigten von Betrieben, inkl. im Betrieb mitarbeitende Inhaber, Lehrlinge und Aussendienstmitarbeitende. Nicht berücksichtigt sind Heimarbeiter, Selbständigerwerbende ohne Betrieb sowie Angestellte von Privathaushalten.


 

  • Anzahl Beschäftigte am Quartalsende nach Geschlecht und Beschäftigungsgrad. Ab dem 1. Quartal 2011 werden alle Beschäftigten erfasst, für die AHV-Beiträge entrichtet werden. Für die früheren Jahre wurden die Kleinstbeschäftigungen (< 6 Arbeitsstunden pro Woche) geschätzt.

 

  • Erfahrungen der Betriebe bei der Personalrekrutierung, differenziert nach gesuchtem Qualifikationsniveau (neu ab 1. Quartal 2004). Vorher wurde nach Mangel und Überfluss an Personal gefragt.


 

  • Voraussichtliche Anzahl Beschäftigter im nächsten Quartal (neu: ab 1. Quartal 2004). Ersetzt die Frage nach der Einschätzung der Beschäftigungsaussichten für das kommende Quartal aus Sicht der Betriebe.


 

  • von den Betrieben gemeldete offene Stellen

 

 

Publizierte Ergebnisse auf gesamtschweizerischer Ebene

  • Beschäftigung nach Beschäftigungsgrad, Geschlecht und Wirtschaftsabteilungen gemäss Wirtschaftszweigsystematik NOGA (Die Umrechung von Teilzeitstellen auf Vollzeitäquivalente erfolgt mittels den vom BFS auf der Basis der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung SAKE berechneten durchschnittlichen Beschäftigungsgraden.)

  • Einschätzungen der Betriebe

  • offene Stellen nach Wirtschaftszweigen.

 

 

Publizierte Ergebnisse auf Ebene Kanton St.Gallen

  • Beschäftigte nach Wirtschaftssektoren, Beschäftigungsgrad und Geschlecht. (Die Umrechung von Teilzeitstellen auf Vollzeitäquivalente erfolgt mittels den vom BFS auf der Basis der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung SAKE berechneten durchschnittlichen Beschäftigungsgraden.)

  • Erfahrungen der Betriebe bei der Personalrekrutierung.

  • Einschätzung der Beschäftigungsveränderung im nächsten Quartal.

  • offene Stellen (indexiert)

 

Methodische Hintergrundinformationen des Bundesamtes für Statistik zur BESTA

Ausserhalb des Statistikportals verfügbar

Medienmitteilung des Bundesamtes für Statistik zum gesamt^schweizerischen Beschäftigungsbarometer

 

 

 

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