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Indikatoren Beschäftigungsbarometer: Beschäftigungsgrad

Statistische Grafik

Kommentar zur Grafik


Per Ende des 3. Quartals 2018 erhöhte sich die Zahl der Arbeitsstellen gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent (+2900).


Starke Zunahme bei den teilzeitlichen Beschäftigungsverhältnissen

Die Zunahme fand ausschliesslich bei den Teilzeitstellen statt (+3600), während die Vollzeitstellen um rund 700 zurückgegangen sind. Zugenommen hat die Anzahl Beschäftigungsverhältnisverhältnisse stärker bei den Frauen (+1700) als bei den Männern (+1200). 


Mehrheitlich Frauen in Teilzeitanstellungen

Insgesamt sind im Kanton aktuell gut 38 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse teilzeitlicher Art (jede Beschäftigung auf die AHV-Beiträge bezahlt werden, wird gezählt). Die Diskrepanz zwischen den Geschlechtern ist eindrücklich: bei den Beschäftigungsverhältnissen der Frauen sind rund 63 Prozent teilzeitlich, während dies bei den Männern bei rund 19 Prozent der Fall ist. Über die letzten 16 Jahre wuchs der Teilzeitanteil um etwa 5 Prozentpunkte, wobei die Zunahme bei den Frauen grösser ausfällt (+7 Prozentpunkte)  als bei den Männern (+3 Prozentpunkte).
 

Bedeutung des Indikators

Bedeutung des Indikators

Der Beschäftigungsgrad gibt den Anteil an Arbeitsstunden gemessen an der für ein Vollzeitpensum üblichen Stundenzahl (=100 Prozent) an. Teilzeitliche Beschäftigungsverhältnisse (< 100 Prozent) haben insbesondere in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf eine grosse Bedeutung.

Berechnung des Indikators

Berechnung des Indikators

Es wird jedes Beschäftigungsverhältnis gezählt, welches mindestens 6 Arbeitsstunden umfasst und für welches AHV-Beiträge gezahlt werden. Dieselbe Person wird dann mehrmals als eine beschäftigte Person gezählt, wenn sie mehrere Beschäftigungsverhältnisse bei unterschiedlichen Unternehmen inne hat. Die Erhebung wird bei einer Stichprobe aus dem Gesamt der Betriebe des 2. und 3. Wirtschaftssektors der Schweiz durchgeführt. Die Stichprobe ist nach Wirtschaftsabteilungen, Grossregionen und Betriebsgrössen geschichtet. Die Stichprobe des Kantons St.Gallen wurde ab dem 3. Quartal 2001 gezielt erhöht (auf rund 4000 Betriebe), um repräsentative Ergebnisse auch auf Kantonsebene zu erhalten. Die hochgerechneten Ergebnisse unterliegen einem Stichprobenfehler. Für den Kanton St.Gallen befindet sich beispielsweise der wahre Wert der Anzahl Beschäftigten mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent im Bereich von rund +- 2 Prozent der hochgerechneten Zahl. 

 

Nächste Aktualisierung bis spätestens: 28. Februar 2019

Verantwortlich für den Inhalt

Fachstelle für Statistik Kanton St.Gallen

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Ansprechperson: Dr. Theo Hutter
Funktion: Stellenleiter
 

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9001 St.Gallen
Telefon: 058 229 21 92

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