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Indikatoren Beschäftigungsbarometer: Offene Stellen

Statistische Grafik

Kommentar zur Grafik


Am Ende des dritten Quartals 2018 liegt der Index der offenen Stellen für den Kanton St.Gallen deutlich höher als im dritten Quartal des Vorjahres. Die Zunahme ist gleich stark wie in der Gesamtschweiz. Die Indexlinie kommt in die Nähe des Wertes, der im wirtschaftlichen Aufschwung vor der Finanzkrise bestand. Absolut gesehen befinden sich im Kanton St.Gallen knapp 5000 offene Stellen. 
Der Verlauf des Index der offenen Stellen widerspiegelt den wirtschaftlichen Konjunkturverlauf. Gut erkennbar ist das wirtschaftliche Wachstum bis zur Finanzkrise Ende 2008. 

Bedeutung des Indikators

Bedeutung des Indikators

Je höher die Zahl der offenen Stellen um so grösser ist die Diskrepanz zur potentiell möglichen Produktivkraft der Wirtschaft.
Der Index der offenen Stellen widerspiegelt die längerfristige wirtschaftliche Entwicklung und konjunkturelle Schwankungen. Er zeigt die relative Veränderung der betrieblichen Nachfrage nach Arbeitskräften. Somit kann die Entwicklung der Nachfrage nach Arbeitskräften zwischen Raumeinheiten oder Wirtschaftsbereichen, die in absoluten Zahlen unterschiedliche Grössen aufweisen, miteinander verglichen werden. 

Berechnung des Indikators

Berechnung des Indikators

Bei den offenen Stellen handelt es sich um die von den Unternehmen im Rahmen der vierteljährigen Beschäftigungsstatistik gemeldeten Stellen, die noch nicht besetzt wurden bzw. werden konnten. Die Erhebung wird bei einer Stichprobe aus dem Gesamt der Betriebe des 2. und 3. Wirtschaftssektors der Schweiz durchgeführt. Die Stichprobe ist nach Wirtschaftsabteilungen, Grossregionen und Betriebsgrössen geschichtet. Die Stichprobe des Kantons St.Gallen wurde ab dem 3. Quartal 2001 gezielt erhöht (auf rund 4000 Betriebe), um repräsentative Ergebnisse auch auf Kantonsebene zu erhalten. Die hochgerechneten Ergebnisse unterliegen einem Stichprobenfehler. Für den Kanton St.Gallen befindet sich beispielsweise der wahre Wert der offenen Stellen mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent im Bereich von rund +- 2 Prozent der hochgerechneten Zahl. Weil der Stichprobenfehler im Zeitverlauf relativ konstant sein dürfte, besitzen die Informationen über die Veränderungsraten eine grössere Realitätsnähe als die hochgerechneten absoluten Zahlen zur Beschäftigung.
Der Index der offenen Stellen wird wie folgt berechnet: Die von den Unternehmen gemeldeten offenen Stellen (OFFSTE) werden für einen Basiszeitpunkt (t0) auf 100 gesetzt. Der Index im Zeitpunkt t1 ist dann gleich OFFSTE(t1)/OFFSTE(t0)*100. Die Differenz zwischen dem Index im Zeitpunkt t1 und 100 gibt die prozentuale Veränderung gegenüber dem Basiszeitpunkt t0 an.

 

Nächste Aktualisierung bis spätestens: 28. Februar 2019

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Fachstelle für Statistik Kanton St.Gallen

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Ansprechperson: Dr. Theo Hutter
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