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Tagestourismus

Die Frequenzzahlen ausgewählter tagestouristischer Hauptattraktionen entwickelten sich im Jahr 2016 sehr heterogen.

Quelle: Fachstelle für Statistik, Statistik der tagestouristischen Hauptattraktionen

Tabellen

Nach Attraktionsarten

Ausflugsziele und Sportangeboten

Museen und Führungen

Öffentlicher Verkehr und Schifffahrt

Öffentlicher Verkehr und Schifffahrt

Excel-Datei Ergebnisse bis einschliesslich 2016 (121 kB, XLSX)   19.04.2017
PDF-Datei Ergebnisse bis einschliesslich 2016 (70 kB, PDF)   19.04.2017

Destination Heidiland

Die Sommersaison umfasst die Monate Juni bis einschliesslich November, die Wintersaison die Monate Dezember bis einschliesslich Mai des Folgejahres.

Destination St.Gallen-Bodensee

Frequenzen der tagestouristischen Hauptattraktionen
Excel-Datei Kalenderjahre bis einschliesslich 2016 (96 kB, XLSX)   19.04.2017
PDF-Datei Kalenderjahre bis einschliesslich 2016 (100 kB, PDF)   19.04.2017

Destination Toggenburg

Die Sommersaison umfasst die Monate Juni bis einschliesslich November, die Wintersaison die Monate Dezember bis einschliesslich Mai des Folgejahres.

Destination Zürichsee

Frequenzen der tagestouristischen Hauptattraktionen
Excel-Datei Kalenderjahre bis einschliesslich 2016 (85 kB, XLSX)   19.04.2017
PDF-Datei Kalenderjahre bis einschliesslich 2016 (91 kB, PDF)   19.04.2017

Methodisches

Datenerhebungen

Beherbergungsstatistik HESTA

Statistik der tagestouristischen Hauptattraktionen

 

Seit 2006 wird im Kanton St. Gallen die Lücke der öffentlichen Statistik im Bereich Tagestourismus durch regelmässige Frequenzerhebungen bei den wichtigsten tagestouristischen Hauptattraktionen in den vier St.Galler Destinationen teilweise geschlossen. Diese Frequenzerhebungen sind das Ergebnis eines vom damaligen kantonalen Amt für Wirtschaft initierten Projektes, das sich den Aufbau eines entsprechenden Erhebungssystem zum Ziel gesetzt hatte. Die Auswahl der tagestouristischen Hauptattraktionen erfolgte gestützt auf ein Kriterien- und Beurteilungsraster in einem mehrstufigen Diskussionsprozess zwischen Destinationsorganisationen, touristischen Leistungsträgern, dem kantonalen Amt für Wirtschaft und der Fachstelle für Statistik. Touristische Leistungsträger, Destinationsorganisationen und die Fachstelle für Statistik sind nun auch an den periodischen Erhebungen beteiligt.
Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu beachten, dass die Frequenzen der Attraktionen auch die Nutzung durch Logiergäste sowie Naherholungssuchende umfassen können, im Bereich des ÖV zudem lokale Pendlerinnen und Pendler. Durch die Auswahl tagestourismustypischer Attraktionen und spezifischer Teilindikatoren wurde aber versucht, eine möglichst starke Fokussierung auf den Tagestourismus zu realisieren. Erläuterungen zu dieser Abgrenzungsfrage finden sich auch in den Ergebnistabellen.

Begriffsdefinitionen

Ankünfte

Anzahl der Gäste (inkl. Kinder), die eine oder mehrere Nächte in einem Hotel- oder Kurbetrieb oder in einem Betrieb der Parahotellerie verbringen

Aufenthaltstourismus

Unter Aufenthaltstourismus werden Privat- und Geschäftsreisen mit mindestens einer Übernachtung verstanden, die über die gewohnte Umgebung der Reisenden im Sinne nah gelegener und regelmässig besuchter Aufenthaltsorte hinausführen. Die Reise ist zeitlich begrenzt und begründet keinen neuen dauerhaften Wohnsitz.

Bettenauslastung

Die Bettenauslastung gibt an, zu welchem Prozentsatz die Betten der Übernachtungsbetriebe mit Gästen belegt waren. Rechnerisch ergibt sich die Bettenauslastung, indem die Anzahl der Logiernächte durch die Bettenkapazität geteilt wird. Die Bettenkapazität berechnet sich ihrerseits, indem die Anzahl der Betten mit der Anzahl Tage des Beobachtungszeitraums multipliziert wird.

Je nachdem, ob für die Anzahl der Betten die Gesamtzahl der vorhandenen Betten oder nur die tatsächlich verfügbaren Betten der in diesem Zeitraum geöffneten Betriebe Verwendung findet, wird von Bruttoauslastung oder von Nettoauslastung gesprochen.

Destination

Destinationen sind gemäss kantonalem Tourismuskonzept die am Markt profilierten Gebiete des Kantons St.Gallens mit eigenständigem touristischem Angebot. Sie erreichen hinsichtlich der touristischen Nachfrage eine überkritische Masse. Auf Basis dieser Kriterien lassen sich mit dem Heidiland, St.Gallen-Bodensee, Toggenburg und Zürichsee insgesamt vier Destinationen identifizieren. Mehr zu ihrem räumlichen Zuschnitt finden Sie hier.

 

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ergibt sich rechnerisch, indem die Anzahl der Logiernächte durch die Anzahl der Ankünfte dividiert wird.

Kausal betrachtet ist von diesen drei Kennziffern allerdings die Anzahl der Logiernächte diejenige, die sich aus den beiden anderen ableitet. Die durchschnittliche Reisedauer und die Ankünfte sind Ausdruck der Reisegewohnheiten, die für das Logiernächteaufkommen eines touristischen Zieles ursächlich sind.

Ergänzungsgebiet

Das Ergänzungsgebiet umfasst alle Gebiete des Kantons St.Gallen, die ausserhalb der vier Destinationen liegen. Hierbei wird zwischen den zwei Ergänzungsgebieten Fürstenland und Werdenberg unterschieden. Die Ergänzungsgebiete stellen keinen prioritären Fokus der kantonalen Tourismuspolitik dar. Welche Gemeinden zu den zwei Ergänzungsgebieten zählen, kann der Übersichtstabelle im Anhang entnommen werden.

Herkunftsland des Gastes

Land des ständigen Wohnsitzes des Gastes. Dieses Land muss nicht der Nationalität des Gastes entsprechen.

Hotellerie

Der Begriff der Hotellerie umfasst die Hotel- und Kurbetriebe. Zu den Hotelbetrieben gehören Hotels, Pensionen, Gasthäuser und Motels. Die Kurbetriebe setzen sich aus den Kurhäusern mit ärztlicher Leitung oder Betreuung, alpinen Heilstätten, Höhenkliniken, Rheumakliniken und Volksheilbädern zusammen.

 

Logiernächte

Anzahl der Nächte, die die Gäste (inkl. Kinder) in Hotel- oder Kurbetrieben oder in Betrieben der Parahotellerie verbringen.

Parahotellerie

Die Parahotellerie umfasst folgende vier Beherbergungsformen: 1. Privatquartiere: Ferienhäuser und -wohnungen sowie Privatzimmer, sofern sie Dritten zur Miete angeboten werden. Ausgeschlossen sind Objekte, die ausschliesslich durch die Eigentümer oder Dauermieter sowie deren Angehörige belegt werden. 2. Zelt- und Wohnwagenplätze. 3. Gruppenunterkünfte: Touristen- und Massenlager, Vereins- und Klubhäuser, Berg- und Schutzhütten etc. 4. Jugendherbergen.

 

Saison

Tourismuskennzahlen werden häufig nicht nach Kalenderjahren, sondern nach Saisons betrachtet, weil es in vielen Destinationen deutliche saisonale Unterschiede hinsichtlich touristischem Angebot und touristischer Nachfrage gibt. Hierbei wird zwischen Sommersaison (Monate Mai bis Oktober) und Wintersaison (November bis April des Folgejahres) unterschieden.

Sommersaison

Die Sommersaison umfasst die Monate Mai bis einschliesslich Oktober.

Tagestourismus

Als Tagestourismus werden Privat- und Geschäftsreisen ohne Übernachtung verstanden, die über die gewohnte Umgebung der Reisenden hinaus führen. Der Tagestourismus grenzt sich somit von der Naherholung ab, die innerhalb der gewohnten Umgebung im Sinne nah gelegener und regelmässig besuchter Aufenthaltsorte stattfindet.

 

Tourismuskonzept

Im Jahr 2004 von der Regierung verabschiedetes Konzept für die Entwicklung des Tourismus im Kanton St.Gallen. Das Konzept bildet die Grundlage für die kantonale Tourismuspolitik und dient der Regierung als tourismuspolitisches Führungsinstrument gegenüber den kantonalen Dienststellen. Neben Zielsetzung, Leitsätzen, Massnahmen und Schlüsselprojekten der kantonalen Tourismuspolitik werden im Konzept zentrale Begriffe wie die „touristischen Kerngemeinden“ definiert.

 

Tourismusregion Ostschweiz

Die Tourismusregion Ostschweiz ist hier als Gesamtgebiet der sechs Kantone St.Gallen, Appenzell-Innerrhoden, Appenzell-Ausserrhoden, Glarus, Schaffhausen und Thurgau definiert. Hierdurch ergeben sich geringfügige Abweichungen von der Definition des Bundesamt für Statistik, welche die St.Galler und Schaffhauser Gemeinden in der Destination Zürich nicht mehr der Ostschweiz zurechnet.

Touristische Kerngemeinde

Touristische Kerngemeinden sind gemäss kantonalem Tourismuskonzept Gemeinden mit hoher Tourismusintensität, auf die ein grosser Anteil des kantonalen Logiernächteaufkommens entfällt und/oder deren lokaler Arbeitsmarkt stark durch den Tourismus beeinflusst ist. Eine Übersicht, welche Gemeinden zu den touristischen Kerngemeinden zählen, finden Sie hier.

 

Wintersaison

Die Wintersaison umfasst die Monate November bis einschliesslich April des Folgejahres.

Zimmerauslastung

Die Zimmerauslastung gibt an, zu welchem Prozentsatz die Zimmer der Übernachtungsbetriebe mit Gästen belegt waren. Rechnerisch ergibt sich die Zimmerauslastung, indem die Anzahl der Zimmernächte durch die Zimmerkapazität geteilt wird. Die Zimmerkapazität berechnet sich ihrerseits, indem die Anzahl der Zimmer mit der Anzahl Tage des Beobachtungszeitraums multipliziert wird.

Je nachdem, ob für die Anzahl der Zimmer die Gesamtzahl der vorhandenen Zimmer oder nur die tatsächlich verfügbaren Zimmer der in diesem Zeitraum geöffneten Betriebe Verwendung findet, wird von Bruttoauslastung oder von Nettoauslastung gesprochen.

Destinationsperimeter

Räumliche Abgrenzung der Destinationen

Räumliche Abgrenzung der Destinationen

Die Zuordnung der Gemeinden des Kantons St.Gallen zu den Destination sind der nebenstehenden Karte und der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Die Tabelle gibt darüber hinaus Auskunft über die touristischen Kerngemeinden der Destinationen gemäss kantonalem Tourismusgesetz.

Besonderheiten der Destinationsabgrenzung

Besonderheiten der Destinationsabgrenzung

  •  Kantonsgrenzen überschreitende Destinationen: Mit den Destinationen Heidiland und Zürichsee überschreiten zwei der vier Destinationen die kantonalen Grenzen. Während erstere auch Gemeinden der Kantone Glarus und Graubünden umfasst, erstreckt sich letzere auch auf Gemeinden in den Kantonen Schwyz und Zürich.

  •  Mehrfachzuordnung von Gemeinden: Mit Wartau gibt es eine Gemeinde, die neben einer Destination auch einem Ergänzungsgebiet zugeordnet ist.

  • Tourismusregion Ostschweiz: Als Tourismusregion Ostschweiz wird hier das Gesamtgebiet der Kantone SG, AI, AR, GL, SH und TG verstanden. Dies weicht von der Abgrenzung des BFS ab, welche die St.Galler und Schaffhauser Gemeinden in der Destination Zürichsee nicht mehr der Ostschweiz zurechnet.

 

 

 

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