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20 Einkommen und Lebensqualität

Von den 261'200 unbeschränkten Steuerpflichtigen über 24 Jahren, verfügen in der Steuerperiode 2015 rund 879 Steuerpflichtige über ein Reineinkommen von CHF 500'000.-.

Quelle: Kanton St.Gallen Kopf und Zahl 2018

Kommentierte Grafiken (Indikatoren)

Illustrationsbild zum Produkt Indikatoren

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Informationen zu Datenerhebungen im Bereich Einkommen und Lebensqualität

Informationen zu Datenerhebungen im Bereich Einkommen und Lebensqualität

Die Fachstelle für Statistik Kanton St.Gallen führt ein Projekt zur wirtschaftlichen Lage der privaten Haushalte (WILA) durch und erhebt dazu auch die nötigen Daten aus Registern. Diese Register werden neben kantonalen Stellen (z.B. Steueramt, Sozialversicherungsanstalt, usw.) auch von Bundesstellen (Bundesamt für Sozialversicherungen und Bundesamt für Statistik) geführt.

Das Bundesamt für Statistik (BfS) führt zwei Erhebungsprogramme (SILC und HABE) durch, die sich teilweise mit dem Projekt zur Statistik der wirtschaftlichen Lage der privaten Haushalte überschneiden. Die BfS-Programme beruhen auf Daten, die über telefonische und schriftliche Befragungen erhoben werden. Im Gegensatz dazu erschliesst WILA die Daten gänzlich über Register.

WILA: Statistik der wirtschaftlichen Lage der privaten Haushalte

WILA: Statistik der wirtschaftlichen Lage der privaten Haushalte

Ziel der Statistik WILA ist die Bereitstellung eines Datenpools, auf dessen Basis Indikatoren für ein regelmässiges Monitoring der wirtschaftlichen Stärke der privaten Haushalte auf dem Gebiet des Kantons St.Gallen gebildet werden können. Der Datenpool wird aus Registerdaten zu persönlichen Merkmalen, zu Einkommens- und Vermögensverhältnissen sowie zu staatlichen bedarfsabhängigen Transferleistungen gebildet. Mit dieser umfassenden Datengrundlage können die Haushalte im Kanton St.Gallen vollständig abgebildet und deren sozio-ökonomische Situation  weitreichend beschrieben werden. Zugleich bildet der Datenpool damit ein Instrument für Spezialauswertungen, Modellrechnungen und Wirkungsanalysen in Bezug auf (sozial-)politische Massnahmen.

Die Fachstelle für Statistik arbeitet an einer periodischen Erschliessung der verschiedenen Datenquellen sowie an Verbesserungen der Verknüpfungs- und Auswertungskonzepte. Dem Datenschutz wird dabei ein sehr grosser Stellenwert beigemessen und die Fachstelle für Statistik hält sich strikte an die gesetzlichen Vorgaben und schützt die Daten mit grosser Sorgfalt.

 

Die Datenquellen

Im Zentrum des Datenpools WILA steht das kantonale Steuerregister, welches neben demografischen Angaben (Alter, Geschlecht, Familienstand usw.) die wesentlichen Einkommens- und Vermögenskomponenten detailliert ausweist. Die im Steuerregister nicht enthaltenen bedarfsabhängigen Sozialleistungen werden verschiedenen Registern entnommen: Sozialhilfe, Stipendien, individuelle Verbilligung der Krankenkassenprämien, Ergänzungsleistungen zur Alters- oder Invalidenrente (EL zur AHV/IV). ausserordentlichen Ergänzungsleistung (kantonale EL) und Hilfslosenentschädigung (HE). Dabei werden die Daten auf der Ebene der Haushalte (gemeinsam lebende Personen, die von Haushaltsvorteilen profitieren) zusammengeführt.

 

Gegenwärtiger Stand

Die Fachstelle für Statistik hat im Jahr 2015 im Rahmen eines Pilotprojektes Analysen zur wirtschaftlichen Lage der Ehepaare mit und ohne Kinder durchgeführt. Datenbasis bilden die für das Jahr 2006 verknüpften Registerdaten. In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Statistik wird derzeit die jährliche Verknüpfung der Daten organisatorisch konzipiert. Im Verlauf des Jahres 2018 soll der Datenpool WILA für die Jahre 2011-2014 erstellt werden. Diese soll in der Folge jährlich um ein weiteres Statistikjahr ergänzt werden. 

Haushaltbudgeterhebung (HABE)

HABE (zuvor unter dem Namen EVE, Einkommens- und Verbrauchserhebung, durchgeführt) ist eine jährliche Stichprobenerhebung, bei der zufällig ca. 3'000 Haushalte telefonisch und schriftlich befragte werden. Die Haushaltsbudgeterhebung bildet eine Berechnungsbasis für die jährliche Anpassung des Warenkorbes des LIK (Landesindex der Konsumentenpreise) an das aktuelle Konsumverhalten und untersucht die Konsumgewohnheiten und die Einkommenssituation der privaten Haushalte in der Schweiz. Die Ergebnisse sind nur auf Ebene der sieben Grossregionen verfügbar.

Statistics on Income and Living Conditions (SILC)

Das BFS erhebt jährlich stichprobenweise telefonisch bei rund 7'000 zufällig ausgewählten Haushalten mit ca. 17'000 Personen Informationen zu Einkommen und Lebensbedingungen (Wohnbedingungen, Arbeit, Bildung und Gesundheit). Im Rahmen der Erhebung werden anhand europäisch vergleichbarer Indikatoren Untersuchungen zur Armut, sozialer Ausgrenzung und zu den Lebensbedingungen durchgeführt. Die Ergebnisse sind nur auf Ebene der sieben Grossregionen verfügbar.

 

 

 

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