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Aktualisierte statistische Informationen im Themenbereich Gesundheit

Neutrales Bild Gesundheit

Im kantonalen Statistikportal finden sich aktualisierte Inhalte zur Gesundheitsversorgung und zum Gesundheitszustand der Bevölkerung


Im Jahr 2016 gab es insgesamt rund 91 000 stationäre Spitalaufenthalte der St.Gallerinnen und St.Galler in Schweizer Spitälern. Das sind drei Prozent mehr als im Vorjahr. Auch relativ zur Bevölkerung ist ein Anstieg zu beobachten: Je 1 000 St.Gallerinnen und St.Galler gab es 2016 in den akutsomatischen Spitalbereichen 162 Spitalaufenthalte (2015: 159). Allerdings sinkt dort die durchschnittliche Verweildauer im Spital seit Jahren kontinuierlich und liegt nun bei 5.7 Tagen.

 

Die stationären Spitalbetriebe im Kanton St.Gallen verzeichneten 2016 ebenfalls mehr Spitalaufenthalte. Hier liegt der Anstieg gegenüber dem Vorjahr bei 3.7 Prozent. Die meisten Pflegetage fallen dabei in den Bereichen der Chirurgie und der Inneren Medizin an. An dritter Stelle folgen die Pflegetage in psychiatrischen und psychotherapeutischen Abteilungen. Die Zahl der dort behandelten Patientinnen und Patienten ist jedoch viel kleiner und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer um ein Vielfaches höher als in den akutsomatischen Spitalbereichen.

 

Das Spitalpersonal im Kanton ist zu rund 76 Prozent weiblich und der durchschnittliche Beschäftigungsgrad liegt bei knapp 69 Prozent. In den verschiedenen Funktionsgruppen variiert der Frauenanteil jedoch deutlich. Während er in der Ärzteschaft bei rund 47 Prozent liegt, stellen Frauen in der Pflege 88 Prozent des Personals im Jahr 2016.

 

Die hier vorgestellten statistischen Informationen unterstehen dem Statistikgesetz des Kantons St.Gallen (sGS 146.1) und dessen Qualitätskriterien. 

 

Kontakt:

Dr. Hedwig Prey, wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachstelle für Statistik

058 229 26 13, hedwig.prey@sg.ch

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