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Der Kanton St.Gallen wächst weiter

Symbolbild

Gemäss den provisorischen Bevölkerungszahlen der schweizerischen Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP) lebten per Ende 2017 mehr als eine halbe Million Personen der ständigen Wohnbevölkerung im Kanton St.Gallen (504‘618 Personen). Im Vorjahresvergleich bedeutet dies einen Anstieg um 2‘066 Personen bzw. eine Zunahme von 0,4 Prozent. Gesamtschweizerisch wuchs die ständige Wohnbevölkerung um 0,7 Prozent.


Im Kanton St.Gallen hat sowohl die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer (+913; +0,2%) wie auch der ausländischen ständigen Wohnbevölkerung (+1‘153; +1,0%) eine Zunahme erfahren. Auf Gemeindeebene sind 54 der 77 Gemeinden gegenüber dem Vorjahr gewachsen, 23 Gemeinden verzeichnen einen leichten Bevölkerungsrückgang. Die Gemeinden mit rückläufigen Einwohnerzahlen sind über den ganzen Kanton verteilt. Das stärkste prozentuale Wachstum weist die Gemeinde Benken auf (+3,4%; +99 Personen), das stärkste absolute Wachstum die Gemeinde Eschenbach (+233 Personen; 2,5%). Umgekehrt erfuhr die Gemeinde Berg den grössten prozentualen Rückgang (-2,4%; -20 Personen) und die Gemeinde Gaiserwald den grössten absoluten Rückgang (-69; -0,8%).

Auch auf Wahlkreisebene ist überall ein Bevölkerungswachstum zu beobachten. Der Wahlkreis Werdenberg liegt mit einem Plus von 1,1 Prozent an der Spitze, während die Wahlkreise St.Gallen und Toggenburg mit einem Plus von 0,1 Prozent das tiefste Bevölkerungswachstum aufweisen.

 

Knapp ein Viertel der Bevölkerung hat eine ausländische Staatsangehörigkeit

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der ständigen ausländischen Staatsangehörigen um 1‘153 auf 120‘876 Personen gestiegen. Der Anteil der ausländischen Staatsangehörigen liegt Ende 2017 bei 24 Prozent und somit um 0,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. In den Gemeinden Rorschach und St.Margrethen liegt der Ausländeranteil mit über 48 Prozent am höchsten, in der Gemeinde Mosnang mit gut 4 Prozent am tiefsten.

 

Hinter dem Bevölkerungswachstum stehen der Geburtenüberschuss und die Zuwanderung

Das Bevölkerungswachstum im Kanton St.Gallen geht zum einen auf den Geburtenüberschuss (Differenz zwischen der Anzahl Geburten und der Anzahl Todesfälle) von 1‘184 Personen zurück. Zusätzlich erhöht sich der Bevölkerungsbestand in Folge des positiven Wanderungssaldos: Im Jahr 2017 sind 1‘009 Personen mehr in den Kanton St.Gallen zugezogen als weggezogen.

 

Woher die Zahlen kommen

Die publizierten Zahlen stammen aus STATPOP, der unter der Leitung des Bundesamtes für Statistik erstellten Statistik der Bevölkerung und der Haushalte. Die definitiven Zahlen zur ständigen Wohnbevölkerung 2017 werden voraussichtlich Ende August 2018 vorliegen. Erfahrungsgemäss weichen diese jedoch nur marginal von den provisorischen Werten ab. Die Zahlen zur Wohnbevölkerung 2017 (ständige Wohnbevölkerung plus nicht-ständige Wohnbevölkerung und Personen mit Nebenwohnsitz) werden ebenfalls Ende August 2018 publiziert.

 

Die Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen arbeitet bei der Erhebung und Auswertung von Statistikdaten mit dem Bundesamt für Statistik zusammen und orientiert sich wie dieses an den Grundsätzen einer fachlich unabhängigen öffentlichen Statistik auf wissenschaftlicher Grundlage. Die Statistik der Bevölkerung und Haushalte STATPOP wird unter Mitarbeit der Kantone und Gemeinden vom Bundesamt für Statistik produziert. Die Fachstelle für Statistik erstellt regionalisierte Auswertungen auf der Basis der gesamtschweizerischen Einzeldaten. Die Publikation der Ergebnisse ist mit dem Bundesamt für Statistik koordiniert und erfolgt am gleichen Tag.

 

Kontakt:

Andrea Jaberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachstelle für Statistik Kanton St.Gallen, 058 229 21 91; andrea.jaberg@sg.ch

 

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