Accesskeys

Aktualisierte statistische Informationen im Themenbereich Gesundheit

Puls-Bild

Im kantonalen Statistikportal finden sich aktualisierte Inhalte zur Gesundheitsversorgung und zum Gesundheitszustand der Bevölkerung.


Erstmals seit 2012 geht die Zahl der stationären Spitalaufenthalte bei den Spitalbetrieben im Kanton St.Gallen 2017 wieder leicht zurück. Gleiches gilt auch für die Zahl der Spitalaufenthalte der St.Galler Wohnbevölkerung schweizweit. Die meisten ausserkantonalen Spitalaufenthalte werden dabei in Spitälern des Kantons Appenzell Ausserrhoden und im Kanton Zürich verbracht. Ebenfalls rückläufig gegenüber dem Vorjahr ist die durchschnittliche Dauer der Spitalaufenthalte in den St.Galler Spitälern.

  

Bei den stationären Spitalbetrieben im Kanton St.Gallen fallen 2017 wegen der langen durchschnittlichen Aufenthaltsdauern die meisten Pflegetage in psychiatrischen und psychotherapeutischen Abteilungen an. Als nächstes folgen die akutsomatischen Spitalbereiche Chirurgie und Innere Medizin und dann die physikalische Medizin und Rehabilitation. Die Spitäler im Kanton St.Gallen boten im Jahr 2017 rund 10'000 vollzeitäquivalente Stellen an, etwa 12'200 Personen waren Ende des Jahres unter Vertrag. Das entspricht einem durchschnittlichen Beschäftigungsgrad von knapp 72 Prozent. Gut elf Prozent der Mitarbeitenden befanden sich dabei in Ausbildung, wobei die Ausbildungsquote stark innerhalb der Personalfunktionen variiert und beim Pflegepersonal am höchsten ist.

 

Der Anteil der Kaiserschnittentbindungen an allen Geburten von Frauen der St.Galler Wohnbevölkerung liegt im Jahr 2017 bei knapp 30 Prozent und ist seit zwei Jahren rückläufig. Die Zahl der Kaiserschnittentbindungen steigt deutlich mit dem Alter der Mutter. Die Zahl der Spitalaufenthalte aufgrund einer Virusgrippeerkrankung liegt im Jahr 2017 bei 211 Aufenthalten und damit erheblich über der Zahl im Jahr 2016 mit 132 Aufenthalten.

 

Von den Todesfällen der St.Galler Bevölkerung waren im Jahr 2016 rund 34 Prozent auf Krankheiten des Kreislaufsystems zurückzuführen, 26 Prozent auf Krebskrankheiten, 6 Prozent auf Unfälle und Gewalteinwirkungen und 5 Prozent auf Krankheiten der Atmungsorgane. Die restlichen Todesfälle verteilten sich auf andere Todesursachen.

 

Die hier vorgestellten statistischen Informationen unterstehen dem Statistikgesetz des Kantons St.Gallen (sGS 146.1) und dessen Qualitätskriterien. 

 

Kontakt:

Dr. Hedwig Prey, wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachstelle für Statistik

058 229 26 13, hedwig.prey@sg.ch

 

Zu den Details im Statistikportal


 

Hinweis an die Medien: der Leserschaft als Quellenort bitte «www.statistik.sg.ch» mitteilen.


Statistik - Aktualisierte statistische Informationen im Themenbereich Gesundheit (17.12.2018 09:15)


Servicespalte